4. Thermalbad, Quelle, Wasserschutz

Wir sind Vöslauer. Bad Vöslauer.

 

Die Geschichte von Vöslauer Mineralwasser beginnt mit einer Quelle. Sie suchte sich ganz allein den Weg durch die Gesteinsschichten an die Oberfläche. Die Quelle ist unser Ursprung. 660 Meter tief und 15.000 Jahre jung. Sie ist Tradition, Lebensader, Naturschatz und Grundlage aller Produkte und Konzepte. Sie ist unser Vorbild für sprudelnde Ideen und Ermahnung, sich täglich zu erneuern. Bad Vöslau ist unser Unternehmenssitz und ein wichtiger Teil unserer Geschichte. Hier tragen wir Verantwortung, nicht nur für das wertvolle Wasser, sondern auch als wichtiger Arbeitgeber und mit dem Thermalbad als lebendiger Mittelpunkt des Ortes.

 

 

Vöslauer Nachhaltigkeitsbericht 4. Vöslauer Thermalbad Quelle Wasserschutz

 

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Thermalbad Vöslau

 

   

In der Mitte von Bad Vöslau liegt unsere Ursprungsquelle. Sie speist das Thermalbad. Mit ihr fühlen wir uns stark verbunden. 2010 haben wir die ersten großen Schritte zur Neugestaltung und Neubelebung gesetzt. 2011 werden sie konsequent weitergeführt. Thermalbad und Ursprungsquelle sind auch Mittelpunkt der neuen Kommunikationskampagne 2011.

Die Geschichte des Thermalbads in Bad Vöslau beginnt mit der Quelle. Und mit einem Naturteich, in dem viele Menschen Gesundheit und Erholung gefunden haben.

 

 

Das Bad wurde zur Jahrhundertwende gebaut und ist ein architektonisches Juwel. Das Wasser der Ursprungsquelle hat eine Quelltemperatur von 21 Grad Celsius. Es gilt als Thermalwasser und wurde auch als Heilwasser anerkannt. Das Thermalbad Vöslau liegt eingebettet in eine riesige Parklandschaft. Es lädt zur Entspannung sowie zu Spiel und Sport ein.

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Was wir für das Thermalbad Vöslau vorhaben

 

   

Unser großes Ziel bis 2015:

  • Das Thermalbad Vöslau soll als unser Ursprung und Herkunftsort etabliert und entwickelt werden.

 

Das wollen wir 2011 erreichen:

  • Den Ursprung und das Bad mit der Marke Vöslauer verbinden und bekannter machen: Viele Menschen kennen weder das Bad noch wissen sie, wo Vöslauer herkommt. Wenn wir diese Geschichte erzählen, treffen wir oft auf großes Interesse und Staunen. Ziel für 2010 war es, erste Schritte für die Bekanntheit von Ursprung, Thermalbad und Einzigartigkeit der Quelle und des Wassers zu setzen. Diesen Weg wollen wir weiter gehen: Aus Ursprung und Wasser soll auch kommunikativ wieder eine Einheit werden. Wir wollen den Menschen den Zauber der Tradition zugänglich machen.
  • Wir wollen die Lebensqualität in der Region steigern. Das Thermalbad ist Zentrum für Wohlbefinden und Entspannung.

 

Das tun wir 2011:

  • Die Quelle und den Ursprung in die neue Kommunikationslinie von Vöslauer einbinden.

 

Wo wir jetzt stehen:

  • 2010 haben wir erste Revitalisierungsschritte gestartet. Sie werden 2011 weitergeführt.

 

Mehr zum Thermalbad Bad Vöslau unter
www.thermalbad-voeslau.at

 

   

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Die Quelle und der Wasserschutz

 

   

Vöslauer schöpft klares Wasser aus einem Jahrtausende alten Tiefenfluss. Die Ursprungsquellen speisen das Thermalbad Vöslau und das Naturdenkmal Hansybach. Wir nutzen Tiefenwasser aus der letzten Eiszeit. Dennoch sehen wir uns als Teil des heutigen Wasserkreislaufs.

In einem Liter Vöslauer stecken 1,9 Liter Wasser – im übertragenen Sinn. Denn neben der Abfüllung benötigen wir auch Wasser für Reinigung und Produktion. Den Wasserverbrauch haben wir im Vergleich zum Vorjahr deutlich verringert: Wir haben eine neue Flaschen-Waschmaschine in Betrieb genommen. Und wir führen Rinser- und Waschwässer in Kreislaufsystemen.

 

 

Zum Wasserverbrauch kommt noch etwas hinzu: die Menge an Wasser, die bei der Erzeugung unserer Vorprodukte fließt. Das Recycling der Kunststoffflaschen in Österreich ist aber genügsam: Wasser wird dort zu 70 Prozent im Kreislauf geführt. Für eine 1 Liter Flasche Vöslauer, die zu einem Drittel aus wiederverwertetem Kunststoff besteht, kommen so nur 0,15 Liter Wasserverbrauch hinzu.

 

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Was wir für Quelle und Wasserschutz vorhaben

 

   

Unser großes Ziel

  • Durch Bewirtschaftung der Quelle im Rahmen des Wasserrechtskonsens, entnehmen wir weniger Wasser als aus natürlichem Zustrom wieder zufließt. Die Quelle bleibt somit  "ewige Quelle".

 

Das wollen wir 2011 erreichen:

  • 100.000 Kubikmeter Tiefenwasser einsparen
  • Wassereinsparung fortführen: Unser Ziel sind 1,7 Liter Wasser pro abgefülltem Liter Getränk.

 

Das tun wir 2011:

  • Wir fördern weiter Kreislaufsysteme.
  • Volle Umsetzung der möglichen Wassereinsparung aus den Tiefenquellen.
  • Optimierung der Ende 2010 in Betrieb gegangenen Waschmaschine zur Reduktion des Chemikalienverbrauchs.

 

Wo wir jetzt stehen:

  • Wir reduzieren Spülwasser durch Rückgewinnung der zweiten Spritzung.
  • Unser Wassereinsparprojekt reserviert das Tiefenwasser für unsere Kunden: Wir verwenden den Überlauf der Quelle I, um die Waschmaschine zu versorgen. So sparen wir Tiefenwasser und Netzwasser der Triestingtaler Wasserleitung.
  • 2010 haben wir den Chemikalienverbrauch reduziert: Wir haben Reinigungsabläufe optimiert und Reinigungschemikalien rückgestapelt.
  • Unsere neue Waschmaschine braucht weniger Wasser und Chemikalien und produziert daher weniger Abwasser.

 

   

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Einzigartige Bachnatur

 

 

 

 

Unser Wasser ist alt. Aber wir schützen etwas, das noch viel älter ist. In den Abflüssen der natürlichen Thermalquelle von Bad Vöslau finden sich lebende Fossile. Vor über 600.000 Jahren war es bei uns wesentlich wärmer. Damals lebten Wasserschnecken in allen Bächen und Flüssen. Als das Klima frostiger wurde, gab ihnen das warme Vöslauer Asyl. Hier überdauerten sie die Eiszeiten. Drei Arten von Weichtieren, auch Mollusken genannt, leben jetzt im Naturbecken und im Hansybach. Sie sind einzigartig.

Weitere Infos über das Schneckenreservat Bad Vöslau.

 

Vöslauer Nachhaltigkeitsbericht Wasserschecken

 

Vöslauer Nachhaltigkeitsbericht Wasserschnecken

 

(Foto: Wolfgang Fischer aus: http://ipp.boku.ac.at/private/wf/daudebartii%20daudebartii.html )

 

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